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Touren-Übersicht
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Etappe 3 Similaunhütte bis Meran über's Eisjöchl (2875 hm)
Höhenmeter: 1852 hm
Kilometer: 95 km
Höchster Punkt: Eisjöchl (2875hm), Similaunhütte (3019hm)
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Frühmorgens kurz nach Fünf - Jetzt weiß man auch, warum man sich hier rauf gequält hat. Atemberaubende Aussicht auf den vis-à-vis liegenden Saldurkamm mit mehreren 3000ern. Unter den Wolken befand sich der Vernagt-Stausee auf etwa 1650hm, unser nächstes Zwischenziel. -
Nochmal schnell ein Erinnerungs- oder Beweisphoto. -
Die Similaun-Hütte (bereits in Italien gelegen). Recht groß und geräumig, schätzungsweise für ca. 50-60 Personen und mit gutem Komfort (Wirtsstube, Münzdusche etc.). Bloß an den Öffnungszeiten (um 10Uhr abends ist Schicht-im-Schacht!) sollten sie nochmal arbeiten. Da ist doch noch keiner müd', eher noch durstig !!! -
Abschiedsblick auf den Similaun (3599hm) mit dem Niederjochferner. -
Hier rechts neben dem Hinweisschild ging's bergab, im wahrsten Sinne des Wortes :-_ (Wenn wir noch lustig gewesen wären, hätte wir noch in 50min die Ötzi-Fundstelle anschauen können, aber uns langt eigentlich der Lebendige schon) -
Eindrücke beim Zurückschauen - einfach nur toll ! -
Innerhalb weniger Minuten waren die Wolken verschwunden und es eröffnete sich ein toller Blick auf das Tisental. Ein wenig blitze auch schon das Blau des Vernagt-Stausees hervor. -
Die Abfahrt durchs Tisental, immerhin satte 1400hm auf ca. 5km war bis auf die ersten supersteilen Kletterpassagen super fahrbar und auch landschaftlich atemberaubend. -
Ein-/ Zweimal mußte der Leiferbach durchquert werden, Fußbad unterwegs sozusagen! -
Am Vernagt-Stausee angekommen machten wir in Obervernagt eine kleine Rast, bevor es weiter ins Schnalstal und dann nach Karthaus ins Pfossental zum Eisjöchl ging. -
Am Pfossentalbach entlang zog sich zuerst eine Asphaltstraße bis zum Vorderkaser entlang. -
Teils mit kräftigen Steigungen und bei gut 35° (Gefühlten 50°!) schlängelte sich der Weg malerisch durch Pfossental. -
Almen, wie aus dem Bilderbuch säumten unsere Tour. -
Hinter dem Eishof wurde die Straße dann zum Schotterweg (war ja auch der Meraner Höhenweg Sent. 39). -
Mächtige Bäche (hier einer vom Gurgler-Ferner) rauschten ins Tal. -
Einziger Sturz von Christian (natürlich auch noch bergauf - vor lauter Druck wohl das Hinterrad leer durchgerutscht, oder ?) -
Begleitet von den gewaltigen Massiven der Texelgruppe führte unser Weg via Eisjöchl. -
Für's Bilderbuch ! -
Da wußten wir auch, warum das Eisjöchl so heißt! Die anstrengende Auffahrt (besser eigentlich AUFSTIEG) zum Eisjöchl habe ich hier nicht in Bildern. Sollte jemand Sado-masochistisch veranlagt sein, kann er gerne welche von mir zugemailt bekommen :-) -
Die letzten schwer erkämpften Eis-Meter zur Stettiner-Hütte auf 2875hm. -
Man beachte die geile PINKE Radlerhose von Christian, wahrscheinlich schon so alt, wie der Kerl selbst! -
Man kann's eigentlich nicht glauben, aber nach solchen Strapazen schmeckt die Zusammenstellung: Knödel - Krautsalat und Kaffee sogar! -
Sieht eher aus wie Winterbiking - und nicht wie Juli! -
Die Abfahrt war dann aber wieder super, überwiegend nach den ersten Abstiegsmetern fahrbar. -
Der Mann aus dem Eis -
So allmählich verzogen sich auch wieder die Wolken und gaben Blicke auf diese Mondlandschaft frei. -
Mit Blick auf Pfelders und das Pfelderer-Tal ging es flott bergab. Allerdings immer wieder durch recht hohe Regenrinnen die den Weg querten unterbrochen. -
Angekommen an der Lazinser-Alm (1860hm) führte uns nun ein schöner Forstweg aus dem Pfelderer-Tal heraus und anschließend auf Asphalt durch Paseier-Tal nach Meran, unserem heutigen Etappenziel.



